Dazu gibt es 28 Produkte.
Die supraglottische Atemwegssicherung ist ein zentraler Bestandteil in Anästhesie, Notfallmedizin und Rettungsdienst. Sie bietet eine schnelle, sichere und leitlinienkonforme Alternative zur endotrachealen Intubation, insbesondere bei schwieriger Maskenbeatmung, Reanimation und präklinischen Notfällen.
Larynxtuben wie LT®evo und LTS‑D kombinieren eine intuitive Platzierung ohne Laryngoskop mit stabiler Abdichtung und integriertem Drainagekanal. Larynxmasken wie die AMBU AuraOnce sind anatomisch geformt, einfach zu platzieren und bewährt in der Routineanästhesie. Die Wahl des geeigneten Systems hängt von Patientengröße, klinischer Situation, Beatmungsdruck und Aspirationsrisiko ab.
Auf dieser Seite finden Sie einen strukturierten Überblick über Larynxtuben, Larynxmasken und Cuffdruckmessgeräte, inklusive Größenwahl, typischer Indikationen und praktischer Sets für Klinik, OP‑Zentrum, Rettungsdienst und Notaufnahme.


Larynxtuben (LTS‑D und LT®evo) sind etablierte supraglottische Atemwegshilfen in Anästhesie, Notfallmedizin und Reanimation. Sie ermöglichen eine schnelle Atemwegssicherung ohne Laryngoskop, bieten durch ihr Zwei‑Cuff‑System eine zuverlässige Abdichtung und verfügen über einen Drainagekanal zur Lagekontrolle und Magenentlastung. Internationale Leitlinien (ERC, AHA, ASA) nennen Larynxtuben als Alternative zur endotrachealen Intubation, insbesondere in der Reanimation.
Ergänzend zur Tubuswahl ist die kontinuierliche Cuffdruckkontrolle entscheidend, um Schleimhautschäden zu vermeiden und eine sichere Abdichtung zu gewährleisten. Passende Cuffdruckmessgeräte finden Sie im Footer dieser Seite.
Der LT®evo ist die Weiterentwicklung des klassischen Larynxtubus und bietet durch sein Zwei‑Cuff‑System eine effektive Abdichtung bei niedrigen Cuffdrücken. Der große Beatmungskanal ermöglicht einen guten Flow, der Drainagekanal unterstützt die Lagekontrolle und Magenentlastung. Der LT®evo eignet sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in OP‑Umgebungen und Notfallsituationen.
Typische Einsatzbereiche: Routineanästhesie, Notfallmedizin, Reanimation, Übergangslösung vor Intubation.
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Das LTS‑D Kinder‑Notfall‑Set deckt alle relevanten pädiatrischen Größen ab und ist für Rettungsdienst, Notaufnahme und pädiatrische Reanimation konzipiert. Die farbcodierten Tuben und Spritzen erleichtern die intuitive Größenauswahl unter Zeitdruck.
Typische Einsatzbereiche: pädiatrische Notfälle, Reanimation, präklinische Atemwegssicherung.
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Das LT®evo Notfall‑Set umfasst alle relevanten Erwachsenengrößen und ist für Rettungsdienst, Schockraum und Reanimation ausgelegt. Die Tuben sind sofort einsatzbereit und bieten eine zuverlässige Abdichtung bei niedrigen Cuffdrücken.
Typische Einsatzbereiche: Reanimation, präklinische Atemwegssicherung, Schockraum, OP‑Bereitschaft.
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Das LTS‑D 10er‑Set ist ideal für OP‑Bereiche, Intensivstationen und Rettungsdienste, die regelmäßig supraglottische Atemwegshilfen einsetzen. Die farbcodierten Tuben sind einzeln EO‑steril verpackt und sofort einsatzbereit.
Typische Einsatzbereiche: OP‑Abläufe, Intensivstation, Rettungsdienst, Reanimation.
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Die AMBU AuraOnce ist eine anatomisch geformte Einmal‑Larynxmaske mit weichem 0,4 mm Cuff, flexiblen Innenrippen und breitem Größenspektrum. Sie eignet sich für Routineanästhesien, Rettungsdienst und Situationen mit schwieriger Maskenbeatmung. Die Einmalverwendung reduziert das Risiko von Kreuzkontamination und spart Aufbereitungsaufwand.
Typische Einsatzbereiche: Routineanästhesie, ambulante Eingriffe, Rettungsdienst, schwierige Maskenbeatmung.
Zum ProduktBeide Systeme sind etablierte supraglottische Atemwegshilfen. Die Wahl hängt von klinischer Situation, Beatmungsdruck, Aspirationsrisiko und vorhandener Erfahrung ab. Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Unterschiede zusammen.
| Kriterium | Larynxtubus (LT®evo / LTS‑D) | Larynxmaske (AMBU AuraOnce) |
|---|---|---|
| Platzierung | Blind einführbar, keine Laryngoskopie erforderlich | Blind einführbar, anatomisch geformt |
| Beatmungsdruck | Sehr gute Abdichtung, geeignet für hohe Drücke | Begrenzt bei hohen Drücken |
| Aspirationsschutz | Drainagekanal für Magenentlastung & Lagekontrolle | Kein Drainagekanal vorhanden |
| Einsatzbereiche | Reanimation, Notfall, präklinisch, OP | Routineanästhesie, ambulant, Rettungsdienst |
| Intubationsoption | Fiberoptische Intubation möglich (LT®evo) | Begrenzt möglich |
Eine korrekte Cuffdruckeinstellung ist entscheidend für die sichere Anwendung von Larynxtuben und Larynxmasken. Zu hohe Drücke verursachen Schleimhautschäden, zu niedrige Drücke erhöhen das Aspirationsrisiko. Hier finden Sie professionelle Geräte für Klinik, Rettungsdienst und OP.