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Larynxtubus & Larynxmaske – supraglottische Atemwegshilfen im Vergleich

Dazu gibt es 31 Produkte.

Supraglottische Atemwegssicherung in Klinik und Rettungsdienst

Supraglottische Atemwegshilfen sind heute fester Bestandteil moderner Atemwegssicherung in Anästhesie, Intensivmedizin, Rettungsdienst und Reanimation. Sie ermöglichen eine schnelle Beatmung ohne direkte endotracheale Intubation und werden insbesondere bei schwieriger Maskenbeatmung, präklinischen Notfällen sowie standardisierten OP-Abläufen eingesetzt.

Zu den etablierten Systemen zählen der Larynxtubus LT®evo, der klassische LTS-D sowie anatomisch geformte Larynxmasken wie die AMBU AuraOnce. Obwohl alle Systeme supraglottisch arbeiten, unterscheiden sie sich deutlich hinsichtlich Abdichtung, Beatmungsdruck, Drainagefunktion, Aspirationsschutz und klinischer Zielsetzung.

Internationale Leitlinien von ERC, AHA und ASA führen supraglottische Atemwegshilfen als etablierte Verfahren bei schwieriger Atemwegssicherung, Reanimation und präklinischer Versorgung. Die Auswahl des geeigneten Systems hängt dabei von klinischer Situation, Anwendererfahrung, Aspirationsrisiko und erforderlichem Beatmungsdruck ab.

Diese Landingpage richtet sich gezielt an Fachanwender aus OP, Intensivmedizin, Rettungsdienst und Notaufnahme und bietet einen strukturierten Überblick über Unterschiede zwischen LT®evo, LTS-D und Larynxmasken sowie Aspekte der professionellen Cuffdruckkontrolle.

Supraglottische Atemwegssicherung mit Larynxtubus und Larynxmaske

Wann wird welches System eingesetzt?

Die Wahl zwischen Larynxtubus und Larynxmaske richtet sich nach klinischer Situation, Beatmungsdruck, Aspirationsrisiko und Anwendererfahrung. Während Larynxmasken vor allem in der Routineanästhesie etabliert sind, besitzen Larynxtuben Vorteile in Reanimation, Notfallmedizin und präklinischer Atemwegssicherung.

Klinisches Szenario Bevorzugtes System Typische Begründung
Routineanästhesie AMBU AuraOnce Anatomische Form, schnelle Platzierung und etablierter Routineeinsatz
Reanimation LTS-D Schnelle supraglottische Atemwegssicherung mit stabiler Abdichtung
Präklinischer Notfall LT®evo / LTS-D Blind einführbar, gute Abdichtung und Drainagekanal vorhanden
Schwierige Maskenbeatmung LT®evo Sehr gute Abdichtung auch bei höheren Beatmungsdrücken
Kurze ambulante Eingriffe Larynxmaske Schonendes Handling und gute OP-Routineeigenschaften
Erhöhtes Aspirationsrisiko LT®evo / LTS-D Drainagekanal zur Magenentlastung und Lagekontrolle

LT®evo vs. LTS-D – wo liegen die Unterschiede?

Der LTS-D ist seit vielen Jahren in Rettungsdienst, Reanimation und präklinischer Notfallmedizin etabliert. Das System zeichnet sich durch robuste Anwendungseigenschaften, schnelle Platzierung und hohe Praxiserfahrung im Notfallsetting aus.

Der modernere LT®evo erweitert dieses Konzept um optimierte Abdichtungseigenschaften, verbesserten Flow und Möglichkeiten der fiberoptischen Intubation. Dadurch eignet sich das System zusätzlich für anspruchsvollere klinische Situationen sowie OP- und Intensivumgebungen.

Eigenschaft LTS-D LT®evo
Hauptanwendung Reanimation / Rettungsdienst OP, Intensivmedizin, Notfallmedizin
Drainagekanal Ja Ja
Beatmungsdruck Gut Sehr gute Abdichtung bei höheren Drücken
Fiberoptische Intubation Begrenzt möglich Möglich
Klinischer Fokus Schnelle präklinische Versorgung Erweiterte klinische Anwendung
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