Die fachgerechte Verpackung ist die Voraussetzung für eine sichere Keimfreiheit bis zum Moment der Anwendung. Bei CLS Medizintechnik finden Sie normgerechte Klarsichtbeutel, Sterilisationsrollen und Heißluftverpackungen, die für Temperaturen bis 134°C (Dampf) bzw. 180°C (Heißluft) formstabil sind und höchste Barrierefunktionen gemäß DIN EN 868 erfüllen.
Nach dem Autoklavieren entscheidet die Qualität der Sterilisationsverpackung über die Haltbarkeit Ihres Instrumentariums. Unsere Klarsichtbeutel und Sterilisationsrollen fungieren als mikrobiologische Barriere, die das Eindringen von Keimen nach dem Prozess verhindert. Durch integrierte Behandlungsindikatoren sehen Sie sofort, welche Instrumente bereits den Sterilisationszyklus durchlaufen haben.
| Verpackungstyp | Geeignet für | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Klarsichtrollen | Dampf (bis 134°C) | Individuelle Längen für langes Instrumentarium. |
| Selbstklebebeutel | Dampf (bis 134°C) | Schnellverschluss ohne Siegelgerät möglich. |
| Heissluftschlauch | Heißluft (bis 180°C) | Spezialfolie, die bei hohen Temperaturen stabil bleibt. |
Um die Keimfreiheit über Monate zu garantieren, ist die korrekte Versiegelung der Sterilisationsbeutel entscheidend. Gemäß DIN 58953-8 dürfen einfach verpackte Instrumente bei geschützter Lagerung (z. B. im Schrank oder in Schubladen) bis zu 6 Monate gelagert werden. In offenen Regalen sollte das Sterilgut hingegen unmittelbar verbraucht werden. Achten Sie beim Beladen darauf, dass die Instrumente die Folie nicht durchstechen – hierfür bieten wir spezielle Schutzkappen an, um die Integrität der Keimbarriere während des gesamten Prozesses zu bewahren.
1. Wie lange darf ich einfach verpackte Instrumente im Schrank lagern?
Nach DIN 58953-8 dürfen einfach in Klarsichtfolie/Papier verschweißte Instrumente bei geschützter Lagerung (im geschlossenen Schrank) bis zu 6 Monate gelagert werden. Bei offener Lagerung in Regalen gilt das Gut nur als kurzzeitig lagerfähig und sollte sofort verbraucht werden.
2. Woran erkennt man, dass die Folie für den Heißluftsterilisator geeignet ist?
Heißluftfolie besteht meist komplett aus transparentem Polyamid-Kunststoff ohne Papieranteil. Herkömmliche Dampfsterilisationsbeutel würden bei 180°C verbrennen. Achten Sie auf die Kennzeichnung "bis 180°C" auf der Verpackung.
3. Warum verfärbt sich der Indikator auf dem Beutel?
Der Indikator reagiert auf die Einwirkung von Dampf oder Hitze. Eine Verfärbung bestätigt lediglich, dass das Paket im Gerät war. Das ersetzt nicht die interne Chargenkontrolle mit Klasse 5 oder 6 Indikatoren direkt am Instrument.
4. Kann man Sterilisationsbeutel doppelt verpacken, um die Lagerzeit zu verlängern?
Ja, eine Doppelverpackung schützt das Instrumentarium bei der Entnahme im OP und verlängert bei geschützter Lagerung die Frist auf bis zu 5 Jahre (Lagerverpackung), sofern das Verpackungsmaterial selbst für diesen Zeitraum zugelassen ist.
5. Was bedeutet "geschützte Lagerung" genau?
Geschützte Lagerung bedeutet, dass das Sterilgut in geschlossenen Schränken, Schubladen oder speziellen Lagerbehältern untergebracht ist. Dies minimiert den Luftaustausch und den Staubeintrag auf die Verpackungsoberfläche.
6. Was bedeutet die Pfeilmarkierung auf den Rollen?
Die Pfeile geben die Öffnungsrichtung vor. Nach der Sterilisation sollte der Beutel immer in Pfeilrichtung aufgerissen werden ("Peelen"), um eine Kontamination des Instruments durch Papierfasern zu verhindern.
7. Wie vermeidet man Instrumenten-Durchstiche in der Folie?
Spitze Instrumente wie Sonden oder Skalpelle sollten immer mit einer Schutzkappe versehen werden. Zudem darf der Beutel nie zu prall gefüllt sein, da sich die Luft beim Evakuieren im Autoklaven ausdehnt und die Naht sprengen könnte.
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