Textilien aus Natur- und Mischfasern bilden das Rückgrat der täglichen Praxis- und Klinikbekleidung. In dieser Kategorie finden Sie strapazierfähige OP-Bekleidung aus Stoff, die in der Humanmedizin als Bereichskleidung sowie in der Pflege geschätzt wird. Ergänzend bieten wir textiles Abdeckmaterial an, dessen Einsatzbereich sich aufgrund regulatorischer Vorgaben (DIN EN 13795) explizit auf die Veterinärmedizin und den Dentalbereich konzentriert. Abgerundet wird das Sortiment durch hochwirksame desinfizierende Waschmittel, die eine hygienische Aufbereitung dieser Mehrweg-Systeme gemäß geltenden Hygienerichtlinien gewährleisten.
Es ist für den Anwender essenziell, zwischen unsteriler Bekleidung und steriler Abdeckung zu unterscheiden. OP-Abdeckmaterialien: Sowohl reine Baumwolle als auch Mischgewebe sind für die sterile Wundabdeckung in der Humanmedizin nicht zulässig. Die Partikelemission (Fusselbildung) beider Gewebearten untersagt den Einsatz gemäß DIN EN 13795. In der Veterinärmedizin und im Dentalbereich bleiben sie jedoch aufgrund ihrer Saugkraft ein bewährter Standard.
OP-Bekleidung: Kasacks und Hosen aus Stoff sind in der Humanmedizin als unsterile Bereichskleidung ausdrücklich zugelassen. Sie bieten hohen Tragekomfort und sind für die chemothermische Aufbereitung bei hohen Temperaturen optimiert, um eine sichere Keimreduktion im Klinikalltag zu garantieren.
| Produktgruppe | Materialeigenschaften | Zulassung / Einsatz |
|---|---|---|
| OP-Bekleidung (Stoff) | Baumwolle/Mischgewebe, kochfest | Humanmedizin zugelassen (Bereichskleidung) |
| Abdeckmaterial (Stoff) | Saugstarke Baumwolle, autoklavierbar | Veterinär-OP, Dental-Bereich |
| Desinfizierende Waschmittel | VAH/RKI-gelistet, chemothermisch | Hygienische Aufbereitung aller Textilien |
1. Warum darf Mischgewebe nicht zur Human-Abdeckung genutzt werden?
Ebenso wie reine Baumwolle erfüllt auch Mischgewebe nicht die strengen Anforderungen der DIN EN 13795 an die Partikelfreiheit. Die Gefahr von Infektionen durch Faserabrieb ist zu hoch, weshalb beide Materialien für invasive Eingriffe am Menschen nicht zulässig sind.
2. Ist die Bereichskleidung (Kasacks/Hosen) von diesem Verbot betroffen?
Nein. Da Bereichskleidung nicht als sterile Barriere direkt am Wundfeld dient, ist sie in der Humanmedizin weiterhin der Standard. Sie muss lediglich industriell bzw. fachgerecht desinfizierend aufbereitet werden.
3. Welche Vorteile bietet Stoff-Bekleidung gegenüber Einweg-Wäsche?
Mehrweg-Bekleidung aus Stoff ist wesentlich atmungsaktiver, bietet einen höheren Tragekomfort bei langen Schichten und ist durch die hohe Anzahl an Waschzyklen deutlich nachhaltiger und kosteneffizienter.
4. Wie stelle ich die Hygiene bei Mehrweg-Textilien sicher?
Die Textilien müssen mit speziellen desinfizierenden Waschmitteln aufbereitet werden. Diese finden Sie in unserer Unterkategorie. Sie gewährleisten eine sichere Desinfektion bei Temperaturen, die das Gewebe schonen, aber Keime effektiv abtöten.
Rechtssichere Textillösungen für Klinik und Praxis – CLS Medizintechnik.



