Präzise Schnittführung für jeden Eingriff: Chirurgische Scheren von Zepf Instruments aus Tuttlingen decken das vollständige Spektrum operativer Schneidaufgaben ab. Das Sortiment gliedert sich in feine Scheren für filigrane Eingriffe und Nahtarbeiten, Präparierscheren für die stumpfe und scharfe Gewebepräparation – darunter die klassischen Modelle nach Metzenbaum und Mayo – sowie Standard-Scheren für den universellen OP-Einsatz. Alle Instrumente sind aus rostfreiem, autoklavierbarem Instrumentenstahl, CE-zertifiziert und in gerader wie gebogener Ausführung erhältlich. Instrumente, die Sie im Shop nicht finden, bestellen Sie per Anfrage an info@cls-med.de.
Chirurgische Scheren gehören zu den meistgenutzten Instrumenten im OP-Saal, in der Ambulanz und in der Praxis. Je nach Aufgabe – Gewebe durchtrennen, Präparieren, Nahtmaterial kürzen oder Verbandmaterial schneiden – kommen unterschiedliche Scherentypen zum Einsatz. Das Sortiment von Zepf Instruments Tuttlingen umfasst drei klar abgegrenzte Kategorien, die zusammen nahezu alle chirurgischen Schneidaufgaben abdecken.
Chirurgische Scheren werden nach der Form ihrer Blattspitzen und nach der Biegung der Klingen klassifiziert. Spitz-spitz (sp./sp.) – beide Blattspitzen sind scharf – eignet sich für präzise Inzisionen und feine Schnitte. Stumpf-stumpf (st./st.) ist die sicherste Ausführung: Beide Spitzen sind abgerundet, ideal für die stumpfe Präparation und für das Arbeiten in der Nähe empfindlicher Strukturen. Stumpf-spitz (st./sp.) kombiniert beide Eigenschaften und ist die vielseitigste Standardform. Gerade Scheren eignen sich für oberflächliche, direkt zugängliche Arbeiten; gebogene Scheren folgen dem Gewebeverlauf und erleichtern das Arbeiten in tieferen oder gewölbten Operationsfeldern.
Feine Scheren sind für präzise Detailarbeiten ausgelegt – das Kürzen von Nahtmaterial, feine Hautschnitte, filigrane Gewebedurchtrennung und mikrochirurgische Anwendungen. Typische Vertreter sind die Iris-Schere mit ihren sehr kurzen, spitzen Klingen, ursprünglich für die Augenchirurgie entwickelt und heute auch in der Dermatologie und plastischen Chirurgie unverzichtbar, sowie feine Cooper-Scheren mit gebogenen Branchen und abgestumpfter Spitze für dünnes, empfindliches Gewebe.
Präparierscheren sind die klassischen Werkzeuge der Gewebepräparation. Die Metzenbaum-Schere – benannt nach dem Chirurgen Myron Metzenbaum – ist mit ihrem langen Griff und den kurzen Klingen die meistverwendete Präparierschere weltweit: Sie ermöglicht Schnitte tief im Körper, ohne dass das weite Spreizen der Branchen den Chirurgen behindert. Die Mayo-Schere ist robuster und für dickeres Gewebe wie Faszien ausgelegt – ihre nach außen liegenden Schneiden und die kräftigen Klingen machen sie zur ersten Wahl in der Allgemein- und Viszeralchirurgie.
Standard-Scheren sind die universellen OP-Scheren für den täglichen Einsatz: Gewebedurchtrennung, Nahtmaterial schneiden, Verbandmaterial kürzen, Drainageschläuche abschneiden. Sie sind in gerader und leicht gebogener Form sowie in verschiedenen Blattspitzenkombinationen erhältlich.
| Scherentyp | Kategorie | Besonderheit | Einsatzbereich |
|---|---|---|---|
| Iris-Schere | Feine Scheren | Sehr kurze, spitze Klingen, sp./sp. | Dermatologie, plastische Chirurgie, Naht |
| Cooper-Schere | Feine Scheren | Gebogene Branchen, stumpfe Spitze | Dünnes Gewebe, feine Präparation |
| Metzenbaum-Schere | Präparierscheren | Langer Griff, kurze Klingen, st./st. | Tiefe Präparation, Gefäße, Ligatur |
| Mayo-Schere | Präparierscheren | Robuste Klingen, st./st. oder st./sp. | Faszien, dickes Gewebe, Allgemeinchirurgie |
| Standard-Schere gerade | Standard Scheren | Universell, st./sp. oder sp./sp. | Nahtmaterial, Verbandmaterial, Gewebe |
| Standard-Schere gebogen | Standard Scheren | Gebogene Klingen für tiefere Zugänge | OP-Alltag, Ambulanz, Praxis |
Standard-Scheren aus chirurgischem Instrumentenstahl bieten zuverlässige Schnittleistung für den täglichen Einsatz. TC-Scheren (Tungsten Carbide / Wolframkarbid) sind mit eingelöteten Hartmetallplättchen an den Schneidkanten ausgestattet – erkennbar an den vergoldeten Griffen – und bieten eine deutlich längere Standzeit. Ein weiterer wirtschaftlicher Vorteil: TC-Scheren lassen sich reparieren – verschlissene Hartmetalleinlagen können ausgetauscht und stumpf gewordene Schneiden neu geschliffen werden. CLS Medizintechnik bietet einen Reparaturservice über einen spezialisierten Instrumentendienstleister an. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel 2–3 Wochen. Sprechen Sie uns an: info@cls-med.de. sowie gleichbleibend scharfe Schnitte auch nach vielen Sterilisationszyklen. Supercut-Scheren (SC) haben eine besonders fein geschliffene, mikroservierte Schneidkante auf einem Blatt – sie greifen Gewebe sicher, ohne abzugleiten, und ermöglichen präziseste Schnitte auch an glattem oder feuchtem Gewebe. Beide Varianten sind auf Anfrage über info@cls-med.de aus dem Zepf-Gesamtsortiment erhältlich.
Alle Scheren bestehen aus rostfreiem, autoklavierbarem Instrumentenstahl in Tuttlinger Fertigung, sind für die Dampfsterilisation bei 134 °C geeignet, RDG-geeignet und CE-zertifiziert nach MDR 2017/745. Die mattierte Oberfläche verhindert Lichtreflexionen im OP-Feld. Nach der Aufbereitung empfiehlt sich die Prüfung der Schneidkanten auf Schärfe und gleichmäßigen Schluss der Klingen.
Was ist der Unterschied zwischen Metzenbaum und Mayo?
Die Metzenbaum-Schere hat einen langen Griff und kurze Klingen – das erlaubt Schnitte tief im Körper ohne übermäßiges Spreizen der Branchen. Sie ist für feine Gewebepräparation und Gefäßarbeit konzipiert. Die Mayo-Schere ist robuster, mit kräftigeren Klingen – sie ist die erste Wahl für dickes Gewebe wie Faszien und Sehnen in der Allgemeinchirurgie.
Was bedeuten die Abkürzungen sp. und st.?
„sp." steht für spitz, „st." für stumpf – die Bezeichnung beschreibt die Form der Blattspitzen. Stumpf-stumpf (st./st.) ist die sicherste Ausführung für die Arbeit nahe empfindlicher Strukturen. Spitz-spitz (sp./sp.) ermöglicht präzise Inzisionen. Stumpf-spitz (st./sp.) ist die vielseitigste Standardform für den allgemeinen OP-Einsatz.
Woran erkenne ich eine TC-Schere?
TC-Scheren sind an den vergoldeten Griffen oder Ringen erkennbar – diese Kennzeichnung ist eine im OP-Saal etablierte Konvention, analog zu TC-Nadelhaltern. Die Wolframkarbid-Einlagen bieten deutlich längere Schnittstandzeit und gleichbleibende Schärfe über viele Aufbereitungszyklen.
Können chirurgische Instrumente repariert werden?
Ja – hochwertige Mehrweginstrumente aus Tuttlinger Fertigung sind grundsätzlich reparierbar. TC-Scheren und TC-Nadelhalter können mit neuen Hartmetalleinlagen versehen werden, stumpfe Schneiden lassen sich neu schleifen, und verschlissene Gelenke können überholt werden. CLS Medizintechnik vermittelt einen spezialisierten Instrumentenreparatur-Dienstleister – die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel 2–3 Wochen. Für alle Anfragen zur Reparatur schreiben Sie uns an info@cls-med.de.
Finde ich ein bestimmtes Modell nicht im Shop?
Das vollständige Zepf-Sortiment umfasst weit mehr als im Shop gelistet ist. Schreiben Sie uns an info@cls-med.de – wir prüfen die Verfügbarkeit und erstellen Ihnen umgehend ein persönliches Angebot.



