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Laktatmeßgerät

Dazu gibt es 14 Produkte.

Laktatmessung und Sportdiagnostik: Radfahrerin bei Leistungsdiagnostik auf dem Ergometer

Laktatmessung & Sportdiagnostik

Professionelle Laktatmessgeräte und Zubehör für die präzise Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung. Von der ersten Messung bis zur vollständigen Stoffwechselanalyse – mit Systemen von Mesics, Arkray und Diaglobal.

Die Laktatmessung ist ein zentraler Baustein der modernen Leistungsdiagnostik. Durch die Bestimmung des Blutlaktatspiegels unter definierter Belastung lassen sich aerobe und anaerobe Schwellen exakt ermitteln – die Grundlage für individuelle Trainingszonen und fundierte Belastungssteuerung. In dieser Kategorie finden Sie mobile Messgeräte für den Feldeinsatz, Referenzgeräte für den Profisport und Multiparameter-Photometer für Labor und Praxis.


Drei Gerätesysteme – ein Ziel: präzise Trainingssteuerung

Jedes System hat seine eigenen Stärken: Das Mesics Lactate Express überzeugt mit Bluetooth-App-Integration und zwei Parametern (Laktat + Glukose). Der Arkray Lactate Pro 2 ist der etablierte Referenzstandard mit der kleinsten Probenmenge am Markt. Das Diaglobal Miniphotometer DP 350 bietet maximale Parametervielfalt mit acht messbaren Werten aus einem Gerät.

Was wird bei der Laktatmessung bestimmt?

Bei der Laktatdiagnostik wird die Konzentration von Laktat im Kapillarblut über einen stufenförmig ansteigenden Belastungstest ermittelt. Aus dem Verlauf der Laktatkurve lassen sich die aerobe Schwelle (ca. 2 mmol/l) und die anaerobe Schwelle (ca. 4 mmol/l nach dem Mader-Modell) ableiten. Diese Schwellen markieren den Übergang von vorwiegend aerober zu zunehmend anaerober Energiebereitstellung.


Zusätzlich kann die Blutglukose gemessen werden, um Aussagen über die Energieverfügbarkeit und den Kohlenhydratstoffwechsel unter Belastung zu treffen. Geräte wie das Mesics Lactate Express und der Diaglobal DP 350 erfassen beide Parameter – der Arkray Lactate Pro 2 ist auf Laktat spezialisiert.


Typische Einsatzbereiche
  • Laktatstufentest im Ausdauer- und Leistungssport
  • Bestimmung der aeroben und anaeroben Schwelle
  • Trainingssteuerung bei Lauf-, Rad- und Triathlonsport
  • Regenerations- und Belastungskontrolle
  • Mobile Feldtests und stationäre Labordiagnostik
Laktatdiagnostik im Leistungssport: Sprinter bei Belastungstest

Geräte im direkten Vergleich

Mesics Lactate Express

App-gesteuertes Kombi-Messgerät für Laktat und Glukose. Weltweit erstes Gerät mit Bluetooth-Übertragung an iOS-App inklusive Schwellenwertmodellen und Trainingsplan-Erstellung. Entwickelt von mesics – Weltmarktführer für Laktatdiagnostiksoftware.

Parameter: Laktat + Glukose (2)

Messverfahren: Elektrochem. Biosensor

Probenmenge: 0,8 µl

Messzeit: 5/10 Sek.

Speicher: 800 Werte

Konnektivität: Bluetooth + App

Verfügbarkeit: Dauerhaft lieferbar

Stärke: Software-Ökosystem

Arkray Lactate Pro 2 (LT-1730)

Etablierter Referenzstandard in der Laktatmessung seit 1999. Mit nur 0,3 µl benötigt das Gerät die geringste Blutmenge am Markt. Bewährt im Spitzen-, Pferde- und Veterinärsport, robust, zuverlässig und einfach zu bedienen.

Parameter: Laktat (1)

Messverfahren: Enzymatisch-photometrisch

Probenmenge: 0,3 µl

Messzeit: 15 Sek.

Speicher: 330 Werte

Konnektivität: PC-Übertragung

Besonderheit: Kein Code-Chip nötig

Stärke: Etablierter Goldstandard

Diaglobal Miniphotometer Duo Plus DP 350

Multiparameter-Photometer für Praxis, Klinik und Forschung. Bestimmt bis zu acht Parameter aus einem Gerät – darunter Laktat, Glukose, Hämoglobin, Hämatokrit, Erythrozyten und Bilirubin. Photometrische Methode mit höchster Präzision (< 0,5 %).

Parameter: 8+ (Laktat, Glukose, Hb, HCT...)

Messverfahren: Photometrisch (Küvetten)

Probenmenge: 10 µl

Messzeit: 2–6 Min.

Serienmessung: Bis 20 Proben

Konnektivität: Keine drahtlose

Besonderheit: Max. Parametervielfalt

Stärke: Labor-Allrounder

Alle Angaben gemäß Herstellerinformationen. Irrtum vorbehalten.

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Welches Gerät passt zu Ihnen?

Die drei in dieser Kategorie angebotenen Systeme unterscheiden sich grundlegend in Messverfahren, Bedienkomplexität und Einsatzort. Die folgende Entscheidungshilfe zeigt, welches Gerät für welchen Anwendungsfall empfohlen wird.

Mesics Lactate Express – für Trainer, Vereine und mobile Diagnostik

Empfohlen für: Trainer, sportmedizinische Betreuer, Vereine, Leistungsdiagnostiker im Feld, ambitionierte Einzelsportler, die ihre Werte selbst erfassen und mit Schwellenwertmodellen auswerten möchten.


Handhabung: Das Gerät ist so einfach zu bedienen wie ein Blutzuckermessgerät. Teststreifen einlegen, Blutprobe aus Fingerbeere oder Ohrläppchen auftragen, Ergebnis nach 5–10 Sekunden ablesen. Kein Code-Chip, keine manuelle Kalibrierung, keine Probenvorbereitung. Der automatische Streifenauswurf verhindert Blutkontakt.


Unterschied zu den anderen Geräten: Als einziges Gerät bietet das Lactate Express eine vollständige Software-Umgebung – die kostenlose Lactate Express App (iOS/macOS) mit Schwellenwertmodellen nach Mader, Dickhuth und weiteren, automatischer Trainingsplan-Erstellung und PDF-Reporten. Daten werden per Bluetooth übertragen, Tippen entfällt. Die App ist in drei Stufen erhältlich: Athlete (gratis, 1 Person), Team (bis 25 Probanden), Professional (unlimitiert, kommerzielle Lizenz).


Grenzen: Nur Einzelmessungen möglich (keine Serienmessung). Probenmenge mit 0,8 µl etwas höher als beim Arkray. Kein Hämoglobin-Wert. App derzeit nur für iOS und macOS – Android wird nicht voll unterstützt.

Arkray Lactate Pro 2 – für etablierte Diagnostik ohne App-Anspruch

Empfohlen für: Sportmediziner, Physiologen, Pferde- und Veterinärmediziner, Einrichtungen die ein seit Jahrzehnten bewährtes, unverändert lieferbares System suchen. Auch für Anwender, die keine App-Anbindung benötigen und Werte klassisch dokumentieren oder in externe Software übertragen.


Handhabung: Ebenso einfach wie das Mesics – Teststreifen einlegen, Blutprobe auftragen, nach 15 Sekunden Ergebnis ablesen. Kein Code-Chip erforderlich (Auto-Kalibrierung). Das Gerät ist mit 50 × 100 × 12 mm besonders kompakt, läuft mit einer handelsüblichen CR2032-Knopfbatterie (für ca. 2.000 Messungen) und ist extrem robust für den Feldeinsatz.


Unterschied zu den anderen Geräten: Der Lactate Pro 2 misst ausschließlich Laktat – kein zweiter Parameter wie Glukose. Dafür benötigt er mit 0,3 µl die kleinste Blutmenge aller Geräte am Markt, was besonders bei empfindlichen Probanden oder Tieren von Vorteil ist. Es gibt keine App, keine Bluetooth-Verbindung; Daten werden manuell erfasst oder per Software übertragen. Drei verschiedene Benutzer-Codes ermöglichen die Trennung von Messungen verschiedener Personen im Gerät.


Grenzen: Nur ein Parameter (Laktat). Keine App-Integration, keine Bluetooth-Übertragung. Speicher mit 330 Werten kleiner als beim Mesics. Messbereich mit 0,5–25,0 mmol/l etwas enger als die Konkurrenz.

Diaglobal Miniphotometer DP 350 – ausschließlich für Labor und Praxis

Empfohlen für: Arztpraxen, Kliniken, Forschungseinrichtungen, sportmedizinische Labore, die mehrere Parameter aus einer Probe bestimmen müssen und Serienmessungen durchführen. Nicht geeignet für Laien, Trainer oder Einsteiger ohne Laborerfahrung.


Handhabung: Deutlich anspruchsvoller als bei den Teststreifen-Geräten. Der Ablauf: Blut abnehmen, in eine Mikrovette überführen, ggf. mit der Mini-Zentrifuge (DZ 002) plasmatisieren, Probe mit Ringmarken-Pipette (10 µl) in eine vorgefüllte Rundküvette pipettieren, verschließen, mischen, Leerwert messen, Reaktion starten, Endpunkt abwarten (2–6 Minuten), dann erst Ergebnis ablesen. Für einige Parameter ist zusätzlich ein Trockenblock-Heizgerät (DZ 003) erforderlich. Dieser Prozess setzt laborpraktische Fähigkeiten voraus – Pipettieren, Umgang mit Küvetten und Reagenzien, zeitliche Koordination von Mehrfachmessungen.


Unterschied zu den anderen Geräten: Der DP 350 ist kein Point-of-Care-Teststreifen-Gerät, sondern ein vollwertiges, photometrisches Laborgerät. Er misst die Lichtabsorption bei 520/546 nm nach enzymatischer Reaktion in der Küvette – nicht elektrochemisch auf einem Streifen. Dadurch ist er langsamer (Minuten statt Sekunden) und benötigt mehr Probe (10 µl statt 0,3–0,8 µl). Der entscheidende Vorteil: acht verschiedene Parameter aus einem Gerät (Laktat, Glukose, Hämoglobin in zwei Varianten, Hämatokrit, Erythrozyten, Bilirubin, Harnsäure) und die Möglichkeit, bis zu 20 Proben in Serie zu messen.


Grenzen: Nicht für den Feldeinsatz oder für Einsteiger geeignet. Erfordert Zubehör (Zentrifuge, Heizblock, Pipetten, Küvettenständer), das separat beschafft werden muss. Keine drahtlose Datenübertragung. Ergebnisse nicht in Sekunden verfügbar, sondern erst nach Minuten.

Vergleichstabelle auf einen Blick

Merkmal Mesics Lactate Express Arkray Lactate Pro 2 Diaglobal DP 350
Parameter Laktat + Glukose (2) Laktat (1) Laktat, Glukose, Hämoglobin, Hämatokrit, Erythrozyten, Bilirubin, Harnsäure (8+)
Messverfahren Elektrochem. Biosensor (Teststreifen) Enzymatisch-photometrisch (Teststreifen) Photometrisch (LOD-PAP, Rundküvetten)
Probenmenge 0,8 µl Kapillarblut 0,3 µl Kapillarblut 10 µl (Kapillarblut/Plasma)
Messzeit 5 Sek. (Glukose) / 10 Sek. (Laktat) 15 Sekunden 2–6 Minuten
Probenvorbereitung Keine – Streifen einlegen, messen Keine – Streifen einlegen, messen Pipettieren, ggf. Zentrifugation, Küvetten befüllen
Bedienkomplexität Niedrig – wie Blutzuckermessgerät Niedrig – eine Taste, auto-kalibriert Hoch – Laborpraxis, Pipettiervorgang
Konnektivität Bluetooth LE + kostenlose App (iOS/macOS) PC-Übertragung Keine drahtlose Verbindung
Serienmessung Nein (Einzelmessung) Nein (Einzelmessung) Ja, bis zu 20 Proben gleichzeitig
Speicher 800 Ergebnisse 330 Ergebnisse (3 Benutzer-Codes) Manuelle Dokumentation
Zielgruppe Trainer, Vereine, mobile Diagnostik Sportmediziner, Veterinär, etablierte Diagnostik Labor, Klinik, Forschung – nicht für Laien
Stärke Software-Ökosystem & Mobilität Kleinste Probenmenge, Goldstandard seit 1999 Maximale Parametervielfalt, Serienmessung

Alle Angaben gemäß Herstellerinformationen. Irrtum vorbehalten.

Schnell-Check: Welches Gerät ist richtig für Sie?

Sie möchten mobil am Trainingsort messen und Werte direkt per App auswerten?

Mesics Lactate Express. Bluetooth-Übertragung, kostenlose App mit Schwellenwertmodellen, zwei Parameter (Laktat + Glukose). Sofort einsatzbereit ohne Vorkenntnisse.

Sie suchen ein bewährtes, robustes Gerät ohne App-Anspruch für die etablierte Laktatmessung?

Arkray Lactate Pro 2. Seit 1999 im Einsatz, kleinste Probenmenge am Markt (0,3 µl), eine Taste, keine Kalibrierung nötig. Auch für Tier- und Veterinärmedizin geeignet.

Sie betreiben ein Labor oder eine Praxis und möchten mehrere Parameter in Serie messen?

Diaglobal Miniphotometer DP 350. Acht Parameter aus einem Gerät, bis zu 20 Proben gleichzeitig, photometrische Laborqualität. Voraussetzung: Laborpraxis und Erfahrung im Pipettieren. Nicht für Einsteiger oder den Feldeinsatz geeignet.

Sie sind unsicher?

→ Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie persönlich, welches System am besten zu Ihrem Einsatzort, Ihrer Erfahrung und Ihrem Budget passt.

Laktatmessung – Die Basis fundierter Trainingssteuerung

In der modernen Leistungsdiagnostik ist die exakte Bestimmung metabolischer Parameter die Grundlage für jede fundierte Belastungssteuerung. Der Laktatwert im Blut gibt Aufschluss darüber, wie stark der anaerobe Stoffwechsel bei einer bestimmten Belastungsintensität beansprucht wird. Je höher der Laktatspiegel, desto größer der Anteil der anaeroben Energiebereitstellung.


Aerobe und anaerobe Schwelle

Die aerobe Schwelle (ca. 2 mmol/l Laktat) markiert den Bereich, ab dem der Laktatspiegel über den Ruhewert ansteigt. Die anaerobe Schwelle (ca. 4 mmol/l nach dem Mader-Modell) kennzeichnet den Punkt, ab dem die Laktatproduktion die Laktatelimination übersteigt und der Laktatspiegel exponentiell ansteigt. Diese Schwellen sind individuell verschieden und können nur durch einen Laktattest exakt bestimmt werden. Alternative Modelle wie das Dickhuth-Modell (+1,5 mmol/l) ergänzen die Analyse.


Trainingszonen gezielt nutzen

Aus den ermittelten Schwellen lassen sich individuelle Trainingszonen ableiten: Der Bereich der extensiven Grundlagenausdauer (GA1) liegt unterhalb der aeroben Schwelle, die intensive Grundlagenausdauer (GA2) zwischen aerober und anaerober Schwelle, und die Wettkampfspezifik oberhalb der anaeroben Schwelle. Ohne Laktatmessung bleibt die Trainingssteuerung in diesen Zonen ungenau – Puls- oder Geschwindigkeitswerte allein sind kein ausreichender Indikator für die tatsächliche metabolische Belastung.


Enzymatische vs. photometrische Methode

Alle drei in dieser Kategorie angebotenen Gerätesysteme arbeiten enzymbasiert: Der Teststreifen bzw. die Küvette enthält ein Enzym (Lactat-Oxidase), das mit dem Laktat in der Blutprobe reagiert. Während das Mesics Lactate Express und der Arkray Lactate Pro 2 das Reaktionsprodukt elektrochemisch messen (Biosensor-Technologie), nutzt der Diaglobal DP 350 eine photometrische Auswertung (Lichtabsorption bei 520/546 nm). Beide Methoden liefern zuverlässige Ergebnisse – der Unterschied liegt in Geschwindigkeit, Probenmenge und Parametervielfalt.


Laktat vs. Milchsäure

Im Volksmund wird oft von „Milchsäure“ gesprochen, wenn Laktat gemeint ist. Laktat ist das Anion der Milchsäure und entsteht als Endprodukt der anaeroben Glykolyse. Der Begriff „Milchsäure“ ist insofern irreführend, als der pH-Wert des Blutes durch Laktat nur in sehr hohen Konzentrationen relevant beeinflusst wird. Laktat ist zudem kein Abfallprodukt, sondern ein wichtiger Energielieferant, der von Herz, Leber und Muskeln weiterverstoffwechselt wird.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte ich Laktat messen?

Für die Bestimmung der individuellen Trainingszonen reicht ein Stufentest alle 6–12 Wochen, idealerweise zu Beginn einer neuen Trainingsperiode. Während der Saison können einzelne Kontrollmessungen bei bestimmten Intensitäten sinnvoll sein, um Veränderungen der Schwellen zu erfassen.

Was ist der Unterschied zwischen Laktat und Milchsäure?

Laktat ist das Salz der Milchsäure und entsteht im Rahmen der anaeroben Energiebereitstellung. Der Begriff „Milchsäure“ ist veraltet und wird in der modernen Sportwissenschaft nicht mehr verwendet. Laktat ist ein wichtiger Energielieferant, kein Abfallprodukt – es wird von Herz, Leber und der Skelettmuskulatur weiterverstoffwechselt.

Wie viel Blut benötigt man für eine Messung?

Moderne Teststreifen-Geräte benötigen nur sehr kleine Blutmengen: Das Mesics Lactate Express arbeitet mit 0,8 µl, der Arkray Lactate Pro 2 kommt mit 0,3 µl aus – der geringste Wert am Markt. Der Diaglobal DP 350 benötigt 10 µl, was über eine Pipette in die Küvette überführt wird.

Kann ich mit dem Gerät auch Glukose messen?

Ja – das Mesics Lactate Express und der Diaglobal DP 350 ermöglichen zusätzlich die Glukosebestimmung im Blut. Beim Lactate Express wechseln Sie einfach den Teststreifen; beim DP 350 wählen Sie das Glukose-Programm. Der Arkray Lactate Pro 2 ist ausschließlich für die Laktatmessung konzipiert.

Sind die Teststreifen zwischen den Geräten austauschbar?

Nein, jedes Gerät verwendet spezifische Teststreifen bzw. Küvetten, die nur mit dem jeweiligen System kompatibel sind. Die Teststreifen für das Mesics Lactate Express sind nicht mit dem Arkray Lactate Pro 2 kompatibel (und umgekehrt). Der Diaglobal DP 350 arbeitet mit Rundküvetten, die als separates Verbrauchsmaterial erhältlich sind.

Brauche ich für das Diaglobal DP 350 besondere Vorkenntnisse?

Ja. Der DP 350 ist ein Laborphotometer und kein Point-of-Care-Gerät. Die Probenmengen müssen pipettiert, ggf. zentrifugiert und in Küvetten gefüllt werden. Für den Betrieb werden zusätzlich Mini-Zentrifuge, Pipetten und Küvettenständer benötigt. Das Gerät ist nicht für Laien oder den mobilen Feldeinsatz geeignet, sondern für geschultes Laborpersonal in Praxis, Klinik oder Forschung.

Weiterführende Informationen zum Mesics Lactate Express

Auf unserer dedizierten Informationsseite zum Mesics Lactate Express finden Sie ausführliche Details zu Messmethode, App-Features, Schwellenwertmodellen und dem erhältlichen Starterset. Zur Mesics Lactate Express Detailseite »

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