Die Esmarch Staubinde von VBM Medizintechnik ist ein bewährtes Instrument zur manuellen Blutentleerung der Extremitäten vor operativen Eingriffen. Durch zirkuläres Auswickeln von distal nach proximal wird das venöse Blut aus Arm oder Bein verdrängt – das Ergebnis ist ein weitgehend blutleeres Operationsfeld, das präzises Arbeiten ermöglicht. Die Staubinde wird typischerweise vor der Belüftung der Tourniquet-Manschette eingesetzt und ist fester Bestandteil der Blutleere-Vorbereitung in der Chirurgie, Orthopädie und Handchirurgie.
Das Material aus synthetischem Gummi ist talkumfrei und vom Hersteller VBM ausdrücklich als latexfrei ausgewiesen – geeignet für den Einsatz bei Patienten mit Latexallergie oder -sensibilisierung. Die strukturierte Oberfläche sorgt für sicheren Halt beim Wickeln; die elastischen Eigenschaften der Binde ermöglichen ein gleichmäßiges, kontrolliertes Auswickeln auch bei unterschiedlichen Extremitätendurchmessern. Dank der robusten und reißfesten Materialqualität ist die Binde für die Wiederverwendung ausgelegt.
Die Binde kann vor jeder Anwendung im Autoklaven bei 134 °C sterilisiert werden und entspricht damit den hygienischen Anforderungen des klinischen Einsatzes. Mit 6 cm Breite und 5 m Länge ist sie für Arm- und Beinanwendungen bei Erwachsenen geeignet. CLS liefert die Binde als Einzelrolle.
| Bezeichnung | Esmarch Staubinde, wiederverwendbar |
| Breite | 6 cm |
| Länge | 5 m |
| Farbe | Blau (dunkelblau) |
| Material | Synthetischer Gummi, talkumfrei |
| Latexfrei | Ja (Herstellerangabe VBM) |
| Sterilisation | Autoklavierbar bis 134 °C |
| Anwendung | Wiederverwendbar |
| Packungsinhalt | 1 Rolle |
| Hersteller | VBM Medizintechnik GmbH |
| REF | 20-20-060 |
| Haltbarkeit | Siehe Verpackung |
Die wiederverwendbare Variante (REF 20-20-060, dunkelblau, 5 m) ist für die mehrfache Sterilisation im Autoklaven bei 134 °C ausgelegt und damit auf Langzeiteinsatz im OP-Betrieb ausgerichtet. Die Einmal-Varianten von VBM (hellblau, 3,65 m) sind steril verpackt und für den Einmalgebrauch bestimmt. Die Wahl richtet sich nach dem hygienischen Konzept und den organisatorischen Anforderungen der Einrichtung.
Ja. VBM weist die Binde ausdrücklich als latexfrei aus. Das Material aus synthetischem Gummi ist zudem talkumfrei, was das Risiko allergischer Reaktionen zusätzlich minimiert. Dennoch sollte bei bekannter schwerer Überempfindlichkeit individuell das Risiko bewertet werden.
VBM gibt keine fixe Maximalzahl an Sterilisationszyklen an. Vor jeder erneuten Verwendung sollte die Binde auf Risse, Einrisse, Verhärtungen oder Materialermüdung visuell geprüft werden. Bei sichtbaren Schäden ist die Binde auszusortieren. Die Gebrauchsanweisung des Herstellers ist verbindlich zu beachten.
Die 6 cm breite Variante ist für Arm-Anwendungen (Unterarm, Handgelenksbereich) und schmalere Extremitäten gut geeignet. Für Beinanwendungen oder größere Extremitätenumfänge bietet VBM weitere Breiten (8 cm, 10 cm, 12 cm) an, die separat erhältlich sind.
Die wiederverwendbare Esmarch-Binde wird unsteril geliefert. Vor dem ersten klinischen Einsatz ist eine Sterilisation im Autoklaven bei 134 °C durchzuführen. Dies entspricht dem Standard für unsterile Medizinprodukte, die vor der Anwendung aufbereitet werden müssen.
