Das Aquaflex® Gel-Pad von Parker Laboratories ist ein wässriger, flexibler Einweg-Abstandshalter für die Ultraschalldiagnostik und -therapie. Es kommt überall dort zum Einsatz, wo konventionelles Gel allein nicht ausreicht: bei der Darstellung oberflächennaher Strukturen im Nahfeld, über Knochenprominenzen, kleinen Gelenken oder empfindlichen Körperregionen, bei denen ein direkter Schallkopfkontakt mit Gel nicht zu einer ausreichenden Bildqualität führt.
Das Pad passt sich durch seine flexible Konsistenz unregelmäßigen Oberflächen präzise an und gewährleistet eine gleichmäßige akustische Kopplung. Es überträgt Ultraschallenergie effizienter als Glycerin, Wasser oder Mineralöl. In den meisten Anwendungen ist kein zusätzliches Gel erforderlich – nur sanfter, gleichmäßiger Druck. Für länger dauernde Untersuchungen kann etwas Gel ergänzt werden. Das Aquaflex® Pad schädigt Schallkopflinsen nicht und ist hypoallergen sowie bakteriostatisch. Als Einwegprodukt pro Patient eliminiert es das Risiko von Kreuzkontaminationen.
| Hersteller | Parker Laboratories Inc. / Parker Laboratories BV |
| Größe | 2×9 cm |
| Verpackungsinhalt | 6 Stück |
| Material | Wässriger, flexibler Gel-Abstandshalter |
| Anwendung | Einmalgebrauch pro Patient |
| Eigenschaften | Hypoallergen, bakteriostatisch, schallkopfsicher |
| Haltbarkeit | Siehe Verpackung |
Die Pads sind überall dort sinnvoll, wo Ultraschallstrukturen sehr nah unter der Hautoberfläche liegen und konventionelles Gel allein keine ausreichende Bildqualität liefert: Schilddrüse, Brust, Hoden, Karotiden, subkutane Massen, kleine Gelenke sowie Knochenprominenzen. Auch bei der Neugeborenensonografie und der Darstellung der vorderen Gallenblase werden sie eingesetzt.
Ja. Das Pad kann im Rahmen einer Untersuchung beim gleichen Patienten mehrfach repositioniert und wiederverwendet werden. Bei Patientenwechsel ist es als Einwegprodukt zu entsorgen, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.
Das Aquaflex® Pad ist schallkopfsicher und schädigt laut Parker-Herstellerangaben keine Schallkopflinsen. Eine Kompatibilitätsprüfung mit dem jeweiligen Schallkopfhersteller wird bei Unsicherheiten empfohlen.
