Zählkammer nach Fuchs-Rosenthal zur manuellen Zellzählung in Labor und Diagnostik. Diese Ausführung wird besonders häufig für die Untersuchung zellarmer Flüssigkeiten wie Liquor verwendet.
Durch ihre große Zählfläche eignet sich die Fuchs-Rosenthal-Zählkammer speziell für Anwendungen mit niedriger Zellkonzentration, bei denen geringe Zellzahlen sicher erfasst werden sollen.
Die Fuchs-Rosenthal-Zählkammer besitzt eine deutlich größere Zählfläche als klassische Blut-Zählkammern. Das Zählnetz besteht aus 16 Großquadraten mit jeweils weiteren Unterteilungen für die standardisierte mikroskopische Zellzählung.
Durch das größere Zählvolumen lassen sich auch niedrige Zellkonzentrationen besser erfassen, wie sie typischerweise bei Liquorproben auftreten.
Im Unterschied zu Neubauer- oder Thoma-Zählkammern wurde die Fuchs-Rosenthal-Ausführung speziell für geringe Zellzahlen und zellarme Flüssigkeiten entwickelt.
Die größere Zählfläche erleichtert die Auswertung von Liquor und anderen Proben mit niedriger Zellkonzentration, bei denen klassische Blut-Zählkammern schneller an ihre Grenzen kommen.
Die Zählkammer wird mit einer definierten Probe befüllt und anschließend mikroskopisch ausgewertet. Typische Einsatzbereiche sind Liquordiagnostik sowie die Zellzählung in zellarmen Flüssigkeiten.
Für reproduzierbare Ergebnisse sollten geeignete Deckgläser sowie standardisierte Zählregeln verwendet werden.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Modell | Fuchs-Rosenthal |
| Netzteilung | Doppelte Netzteilung |
| Zählfelder | 16 Großquadrate |
| Anwendung | Liquordiagnostik und Zellzählung in zellarmen Flüssigkeiten |
| Besonderheit | Große Zählfläche für geringe Zellzahlen |
| Einsatzbereich | Labor, Diagnostik |
| Ausführung | Ohne Federklemmen |
Hinweis: Die Fuchs-Rosenthal-Zählkammer wird besonders häufig bei der manuellen Liquorzellzählung eingesetzt.
