Zählkammer nach Thoma zur manuellen Zellzählung in Hämatologie und Labor. Diese Ausführung wird insbesondere für die mikroskopische Bestimmung von Erythrozyten und Thrombozyten verwendet.
Die Thoma-Zählkammer besitzt eine definierte Netzteilung für standardisierte Zellzählungen und konzentriert sich auf die Zellbereiche, die für Erythrozyten- und Thrombozytenanalysen relevant sind.
Die Netzteilung der Thoma-Zählkammer entspricht dem zentralen Zählbereich der Neubauer-Zählkammer. Zusätzliche Leukozytenfelder sind jedoch nicht vorhanden.
Dadurch eignet sich die Thoma-Ausführung speziell für Anwendungen, bei denen Erythrozyten und Thrombozyten im Mittelpunkt stehen.
Im Unterschied zur Neubauer-Zählkammer besitzt die Thoma-Ausführung keine zusätzlichen Zählfelder für Leukozyten. Die Kammer konzentriert sich auf den zentralen Bereich für Erythrozyten- und Thrombozytenzählungen.
Die Thoma-Zählkammer wird daher vor allem verwendet, wenn keine erweiterten Leukozyten-Zählfelder benötigt werden.
Die Zählkammer wird mit einer definiert verdünnten Probe befüllt und anschließend mikroskopisch ausgewertet. Typische Anwendungen sind die manuelle Erythrozyten- und Thrombozytenzählung im Labor.
Für reproduzierbare Ergebnisse sollten geeignete Deckgläser sowie standardisierte Zählregeln verwendet werden.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Modell | Thoma |
| Netzteilung | Doppelte Netzteilung |
| Anwendung | Erythrozyten- und Thrombozytenzählung |
| Besonderheit | Keine zusätzlichen Leukozytenfelder |
| Einsatzbereich | Hämatologie, Diagnostik, Labor |
| Ausführung | Ohne Federklemmen |
Hinweis: Die Thoma-Zählkammer ist auf die manuelle Erythrozyten- und Thrombozytenzählung spezialisiert.
