Die exakte Verabreichung von Medikamenten erfordert Instrumente mit höchster Passgenauigkeit. Bei CLS Medizintechnik bieten wir ein tief gestaffeltes Sortiment an Einmal-Spritzen führender Qualitätsmarken. Ob die bewährten 2-teiligen B.Braun Injekt Modelle für Standardanwendungen oder die 3-teiligen Omnifix und BD Plastipak Serien für maximale Präzision – wir decken den gesamten klinischen Bedarf ab. Unser Portfolio umfasst Lösungen mit Luer-Steckansatz, gesichertem Luer-Lock sowie großvolumige Katheteransatz-Spritzen für die Wundversorgung und enterale Ernährung.
Der wesentliche Unterschied zwischen den Spritzentypen liegt in ihrer Konstruktion. 3-teilige Spritzen (wie B.Braun Omnifix oder BD Plastipak) verfügen über einen integrierten Stopfen auf dem Kolben. Dieser fungiert als Dichtung und Gleitelement zugleich, was ein besonders sanftes, ruckfreies Aufziehen und Injizieren ermöglicht – ideal für die exakte Dosierung kleinster Mengen. 2-teilige Spritzen (wie B.Braun Injekt) verzichten auf diesen Stopfen und bestehen rein aus Zylinder und Kolbenstange, was sie besonders chemikalienbeständig und ideal für Routineinjektionen macht.
| Serie / Modell | Konstruktionstyp | Besonderheiten |
|---|---|---|
| B.Braun Injekt / Solo | 2-teilig (Luer / Luer-Lock) | Silikonölfrei, grüner Kolben für exakte Ablesbarkeit, PVC-frei. |
| B.Braun Omnifix | 3-teilig (Luer / Luer-Lock) | Leichtgängiger Kolbenstopfen, ideal für Feinstdosierung. |
| BD Plastipak / Micro-Fine | 3-teilig & Spezialformate | Hohe Materialtransparenz, spezialisiert auf Diabetologie. |
| Perfusorspritzen (B.Braun) | Luer-Lock (50 ml) | Optimiert für den Einsatz in Spritzenpumpen, minimales Restvolumen. |
In Fachbereichen wie der Diabetologie, Pädiatrie oder bei der Applikation teurer Medikamente zählt jeder Milliliter. Spezialisierte Feindosierspritzen (z.B. Omnican F oder BD Micro-Fine) verfügen über eine Zylindergeometrie ohne Totraum. Hierbei ist der Kolbenstopfen so geformt, dass er beim vollständigen Durchdrücken das Volumen bis in die Kanülenspitze verdrängt. Dies stellt sicher, dass das gesamte aufgezogene Medikament appliziert wird und keine wertvollen Reste im Spritzenkonus verbleiben. Diese Modelle sind exakt auf U-40 oder U-100 Insulin kalibriert.
Die Wahl des Anschlusses orientiert sich am Risiko der Anwendung. Der Standard-Luer-Anschluss (Steckverbindung) ist die effiziente Lösung für die Routine. Überall dort, wo hoher Druck entsteht oder eine Trennung der Verbindung gefährlich wäre – etwa bei der Infusionstherapie oder beim Einsatz von Perfusoren – ist Luer-Lock (Schraubverbindung) die sicherste Wahl. Für Spülungen der Blase oder zur enteralen Ernährung führen wir zudem Spritzen mit weitem Katheteransatz, die oft mit einem passenden Luer-Adapter für zusätzliche Flexibilität geliefert werden.
Wir bieten Spritzen sowohl in der praktischen Einzel-Sterilverpackung als auch in Großgebinden an. Varianten wie die Injekt Duo oder Omnifix Duo enthalten bereits eine beigelegte Kanüle, was den Vorbereitungsprozess optimiert und Abfall reduziert. Alle angebotenen Produkte erfüllen die strengen Anforderungen der DIN EN ISO 7886-1 und gewährleisten eine sichere Anwendung in der täglichen Praxis durch qualifizierte Anwender.
Warum gleiten 3-teilige Spritzen gleichmäßiger als 2-teilige?
Der synthetische Stopfen auf dem Kolben der 3-teiligen Spritze reduziert die Reibung an der Zylinderwand. Dies verhindert das sogenannte "Ruckgleiten" (Stick-Slip-Effekt) und ermöglicht eine extrem feine Steuerung beim Injizieren und Aufziehen.
Was bedeutet "ohne Totraum" bei Feindosierspritzen?
Bei diesen Modellen ist der Kolbenstopfen speziell geformt (z.B. mit einem Dorn), um den Konus beim Entleeren vollständig auszufüllen. Nur so wird verhindert, dass Medikamentenreste in der Spritze verbleiben, was die Dosiergenauigkeit bei geringen Volumina massiv erhöht.
Gibt es Unterschiede bei Perfusorspritzen gegenüber normalen 50 ml Spritzen?
Ja, Original Perfusorspritzen von B.Braun sind speziell für die mechanische Belastung in Spritzenpumpen kalibriert. Sie bieten eine höhere Druckbeständigkeit und eine exakte Geometrie, die für die Fördergenauigkeit des Geräts unerlässlich ist.
Warum sind viele Insulinspritzen mit einer integrierten Kanüle ausgestattet?
Die feste Verbindung dient primär der Vermeidung von Leckagen und der einfacheren Handhabung. In Kombination mit einem spezialisierten Kolbenstopfen wird so eine hochpräzise Applikation ohne nennenswerte Wirkstoffverluste erreicht.




