
Art.Nr.: U2041001
Das Mini-Redovac® von B.Braun ist ein vollständiges Niedervakuum-Wunddrainage-System für die postoperative Wundversorgung. Es leitet Wundsekret kontinuierlich ab, fördert die Adaption der Gewebeoberflächen und unterstützt die Wundheilung. Diese Variante enthält einen Feindrain CH 6 mit einem Außendurchmesser von 2,0 mm und einer Länge von 35 cm.
Der 20 ml Falten-Saugbalg erzeugt ein kontrolliertes Niedervakuum. Die atraumatisch angeschlossene Führungsnadel (75 mm) erleichtert die Drainageanlage. CH 6 eignet sich für geringes Sekretaufkommen und enge Wundverhältnisse – etwa in der Handchirurgie, Dermatologie oder nach kleineren ambulanten Eingriffen. Jedes System ist einzeln steril verpackt. Die Packung enthält 10 Stück.
| Hersteller | B.Braun SE |
| Produktbezeichnung | Mini-Redovac® |
| Drainageprinzip | Niedervakuum |
| Saugbalg-Volumen | 20 ml |
| Drain-Größe | CH 6 (Außen-Ø 2,0 mm) |
| Drain-Länge | 35 cm |
| Führungsnadel | Atraumatisch angeschlossen, 75 mm |
| Latexfrei | Ja |
| Sterilität | Einzeln steril verpackt |
| Verpackungseinheit | 10 Stück |
| Haltbarkeit | Siehe Verpackung |
| Lieferant Art.-Nr. | U2041001 |
| PZN | 8826900 |
CH 6 hat einen Außendurchmesser von 2,0 mm und eignet sich für geringes Wundsekretaufkommen und enge Wundverhältnisse – etwa in der Handchirurgie, Dermatologie oder nach kleineren ambulanten Eingriffen. CH 8 hat mit ca. 2,7 mm einen größeren Drainagekanal für mäßiges Sekretaufkommen bei Weichteiloperationen oder nach plastisch-chirurgischen Eingriffen. Die Wahl trifft der Operateur nach Einschätzung des zu erwartenden Sekretvolumens.
Das Mini-Redovac® arbeitet mit Niedervakuum – der Falten-Saugbalg erzeugt einen sanften Sog, der das Sekret kontinuierlich ableitet ohne das umliegende Gewebe zu beeinträchtigen. Hochvakuum-Systeme erzeugen einen stärkeren Sog und werden bei größeren Operationen mit höherem Sekretaufkommen eingesetzt. Das Niedervakuumprinzip ist schonender und eignet sich besonders für kleinere Eingriffe und ambulante Eingriffsbereiche.
Der Drain wird in der Regel entfernt, wenn die Drainagemenge auf unter 20–30 ml pro 24 Stunden abgefallen ist – üblicherweise nach 24–72 Stunden. Die endgültige Entscheidung liegt beim behandelnden Arzt und richtet sich nach dem individuellen Wundheilungsverlauf.