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Fachbegriffe einfach erklärt

Braunülen

Braunülen

Venenverweilkanülen wie die Vasofix Braunülen von B.Braun sind fachlich gesehen periphere Venenkatheter oder periphervenöse Katheter um eine peripher-venöse Zugang in derVene zu
legen. Die Vasofix Braunüle dient der intravenösen Applikation von Medikamenten oder Infusionslösungen in der Praxis oder Klinik. Der Vorteil der Braunülen ist  das der Patienten nicht mehrmals mit Einstichen belastet werden muß, auch bei mehrfacher Medikamentenapplikation. Dieses Produkt gibt es mit FEP oder PUR Kathteter, welche sich durch die flexibilität unterscheiden und mit  weiterer Zuspritzmöglichkeit die Vasofix Braunüle, ohne Zuspritzmöglichkeit die Introcan Braunüle, während der Medikamentengabe.
Braunülen gibt es als Standard Katheter, gleich Vasofix Braunüle oder als 
Vasofix Saferty bzw. Introcan Saferty mit Sicherheitsspitze nach der TRBA 250 
um Nadelstichverletzungen zu vermeiden.
Über mehrere Tage verwendet kann kurzfristig ein Zugang zum Blutkreislauf hergestellt. Soll der Zugang langfristig gelegt werden nutzt man im allgeimeinen Portkatheter.
In der Regel Ärzten legt der Facharzt den Zugang. In der Notfallmedizinin kann die Braunüle auch auf ärztliche Anweisung durch 
Krankenpfleger, Krankenschwestern und Hebammen eingesetzt werden. 
Eine weiteres Einsatzgebiet deiser Produkte ist im Piercingstudio entstanden, dort werden die Braunülen zum Vorstechen genutzt, diese ist besonders Hygienisch, da Vasofox Braunülen pyrogenfrei und steril verpackt sind.
 

D-Dimer

Warum misst mann die D-Dimer-Werte ?

D-Dimere sind Spaltprodukte von Fibrin, einem wichtigen Eiweiß zur Blutgerinnung. Wird ein Blutgerinnsel aufgelöst, wird Fibrin gespalten. Die D-Dimere entstehen, wenn im Körper  Blutgerinnsel wieder aufgelöst werden.
D-Dimere werden bei Verdacht auf eine Lungenembolie, eine übermäßige Blutgerinnung (disseminierte intravasale Gerinnung) oder einer Beinvenenthrombose bestimmt. Sie liefern wichtige Hinweise darauf, ob sich im Körper Blutgerinnsel gebildet haben.

Welchen Grenzen sind wichtig ?

Männer: Untergrenze: 20 Mikrogramm pro Liter (µg/l) Obergrenze: 400 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

Frauen: Untergrenze: 20 Mikrogramm pro Liter (µg/l) Obergrenze: 400 Mikrogramm pro Liter (µg/l) 

Zu niedrige D-Dimer-Werte haben keine klinische Bedeutung. 

Zu hohe D-Dimer-Werte können auf eine Beinvenenthrombose, Lungenembolie, übermäßige Blutgerinnung (disseminierte intravasale Gerinnung), bösartige Tumore, Leukämien oder eine schwere Leberzirrhose hindeuten. Auch bei einer Behandlung mitMedikamenten, die Blutgerinnsel auflösen sollen, nach Operationen oder in der Schwangerschaft kann der D-Dimer-Wert erhöht sein.

Ink Wipes

Ink-Wipes ?

Diese Vliestücher werden auch als Tattoo-Tücher bezeichent. Man benutzt sie zum abwischen der überschüssigen Farbe beim tättowieren.
Günstig sind zum Beispiel Starter-Set´s mit Dose und Vliestüchern.
Als Beispiel führen wir die Ink-Wipes : www.cls-med.de/Beauty-Wellness/Tattoo-und-Piercing-Bedarf/Tattoo-Wipes-Starterset-6-Vliestuchrollen-a-60-Blatt-inkl-1-Ink-Wipes-Spenderdose::9324.html

Kineseologie Taping

Was ist Kinesiologie-Taping ?

Das KinésiologieTaping fußt auf fernöstliche Prinzipien der  unteranderem auf der Kinesiologie.
Man unterscheidet zwischen verschiedene Techniken für die Bereiche: 

  • Prophylaxe, 
  • Sportphysiotherapie, 
  • Sporttraumatologie,
  • Schmerzmanagement, 
  • Orthopädie,
  • Lymphologie, 
  • Neurologie, 
  • Innere Medizin, 
  • Gynäkologie, 
  • Podologie, 
  • Ergotherapie 
  • Faszientherapie.

Ärzte, Sportmediziner, Orthopäden, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten können über Fortbildungen die unterschiedlichsten Techniken in Seminarform von kommerziellen Anbietern erlernen.
Die Behandlung durch Kinesiologisches Taping wird nicht von den GV-Kassen bezahlt und zählt so zu den sogenanten (IGeL) Leistungen. 
Hier finden Sie eine Auswahl an kostengünstigen Tapes !

Taping-Techniken werden nach der ursprünglichen Methode von Kenzo Kase über einen einen Screeningtest bestmmt. Jahrelange Erfahrung als Therapeut sind unbedingte vorraussetzungen für eine qualitativ sinnvolle Anwendung.
Testinhalt sind:

  • Screeningtest der Hals- und Brustwirbelsäule 
  • Test der Bauchdeckenspannung 
  • Patrick-Test (Beweglichkeitstest für die Hüfte u.a.), 
  • Straight Leg Raise, Test der oberen Extremitäten 
  • Beweglichkeitstest der Halswirbelsäule.

Di aus den Tests resultierenden Informationen bezüglich der Oerflächenspannung desHaut- und Fasziensystems in Beziehung zum Schmerzbild, zur Bewegungsfähigkeit sowie zum vegetativen Ausdruck werden hierbei berücksichtigt.

In unserem Europäischen Umfeld richtet sich die Diagnose nach den jeweils schulmedizinischen und physiotherapeutischen Untersuchungstechniken.

Inzwischen findet man auch weitere Bezeichnungen außer dem  kinesiologischen Taping wie Herstellerspezifische Begriffe wie Medi-Taping, Pain Relief Technique (BSN medical), SL-Taping, Aku-Taping, Pinotaping, Dolo-Taping, Flexotaping usw.

Hinweise zur Benutzung von Tapes:

  • Die Haut sollte trocken, sauber und fettfrei sein (eventuell vorbehandeln)
  • Behaarung muß rasiert werden (es ist für den Patienten nicht nur unangenehm bei der Entfernung, sondern der Kleber hält such nicht auf der Haut)
  • Die Tapestreifen sollten in einer Vorpositionierung der Gliedmaßenangelegt werden
  • Enden der Tapes zur besseren Haftung abrunden
  • Der Tape-Verband sollte ca. 20–30 min vor sportlichen Aktivitäten angelegt werden
  • Das Tape sollte vorab nicht gedehnt werden (Außer bei Korrekturtechniken und der Ligamenttechnik)

Folgende Tape-Techniken sind beschrieben:

  • Muskeltechniken (Ursprungsmethode: „Treatment of Muscles“)
  • Faszientechniken (Ursprungsmethode: „Fascia Correction“, „Space Correction“)
  • Ligamenttechniken (Ursprungsmethode: „Ligament/Tendon Correction“)
  • Korrekturtechniken (Ursprungsmethode: „Mechanical Correction“, „Functional Correction“)
  • Lymphtechniken (Ursprungsmethode: „Lymphatic Correction“)
  • Kombinationstechniken
  • Nerventechniken (Spezielle Kombinationstechnik)
  • Narbentechniken (Spezielle Kombinationstechnik)
  • Organtechniken (Spezielle Kombinationstechnik)

Durch Taping können folgende Ziele erreicht werden:

  • Positive Veränderung der Muskelaktivität
  • Unterstützung der Gelenkfunktion
  • Schmerzreduktion
  • Entlastung des Gewebes nach Schädigung 

 

 

Kinesiologie

Was ist Kinesiologie ?

Kinesiologie ist eine ganzheitliche Methode die durch Gesundheitsverbesserung und Stressabbau die Leistungsfähigkeit erhöht und vorhandene Bewegungs-Blockaden lösen kann.
Durch einen Muskeltest wird analysiert wie der Körper belastet ist und was eventuelle Blockaden hervorruft, daraufhin kann gezielt die geeigneten Technik gewählt werden um diese aufzulösen.
Es wird in Begleitende, Coachende und Therapeutische Kinesiologie unterschieden. Einsatzbereichen sind:

  • Lernberatung 
  • Selbstentfaltung in der ganzheitlichen Medizin
  • Coaching zur Leistungsoptimierung im Sport 
  • Abbau von Ängsten und anderen Konflikten und Blockaden
  • Stressmanagement
  • Gesundheits-Prävention
  • in der Psychotherapie
  • im Management und der Organisationsberatung.




Kirschner Bohr-Drähte

Kirschner Bohrdraht Fixierung

Eines der ältesten heute noch regelmäßig angewendeten Verfahren der operativen Frakturbehandlungen ist d
ie geschlossene Reposition und Fixierung einer Fraktur mittels eines rotierenden Bohrdrahtes, welche seit 1931 als Kirschner-Draht bezeichnet ist. 

Für Kirschner Bohrdrähte stehen Edelstahl und Reintitan zur Verfügung.

Sie wird eingesetzt als

  • perkutane intramedulläre Schienung, zum Beispiel an den Mittelhandknochen
  • perkutane Fixierung einer Fraktur durch Einbringen eines Kirschnerdrahtes, wenn möglich mit Fixierung des Drahtes in der gegenüberliegenden Kortikalis.

Aufgrund der Biegsamkeit der Drähte und der nicht formschlüssigen Verankerung der Drähte im Knochen ist das Operationsergebnis in der Regel nicht bewegungsstabil, sodass weitere Ruhigstellungsverfahren wie zum Beispiel ein Gipsverband oder Kunstoff-Gipssschiene verwendet werden müssen.

Durch den geringen Aufwand hat die Kirschnerdraht-Fixierung Vorteile. Nach 4-6 Wochen erfolgt in der Regel die Enfernung der Drähte da dann die Heilung meistens abgeschlossen ist..

Aber auch Nachteile stellen sich bei der Kirschnerdraht-Fixierung, so besteht wie bei jedem invasiven Eingriffes, das Infektions- und das nicht zu unterschätzende Narkoserisko. Ebenso ist durch die längere Ruhigstellung des Gelenks eine Versteifung und ein Muskelschwund möglich, da keine frühfunktionelle Behandlung möglich ist.

Softlaser

Wie funktioniert ein Softlaser ?

Funktion eines Soft-Lasers (LLL-Therapie)

Das Wort Laser ist eine Abkürzung des englischen Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. 
Das bedeutet Lichtverstärkung durch stimulierte Aussendung von Strahlung.

Physikalisch gesehen ist der Laserstrahl Licht nur einer bestimmten Wellenlänge, das einen hohen Ordnungsgrad aufweist, da die Beziehung der einzelnen Phasen der Lichtwellen zueinander in einem festen Verhältnis steht (Kohärenz).
Jeder Laser hat nur eine bestimmte Wellenlänge, so daß die Farbe des Lasers eine sehr hohe Reinheit aufweist, die allerdings nicht dem sichtbaren Licht entspricht, so daß er mit dem menschlichen Auge nicht wahrnehmbar ist.

Wirkungsweise

In der Lasertherapie werden nur sogenannte Softlaser verwendet, die mit wenig Energie arbeiten. Sie sind nicht zu vergleichen mit den Lasergeräten aus der Chirurgie oder Augenheilkunde, mit denen operiert werden kann. 
Softlaser haben lediglich einen stimulierenden Effekt auf das bestrahlte Gewebe, Sie können sich dabei nicht verletzen. 
Inzwischen konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, daß die Kommunikation der Zellen, aus denen jedes Lebewesen besteht, untereinander über das Aussenden und Empfangen von ganz schwachem kohärentem Licht - also Laserlicht - erfolgt (sogenannte Zellstrahlung).
Es können so Informationen von Zelle zu Zelle übertragen werden, was Voraussetzung für einen gesunden Körper ist. 

Therapiemöglichkeiten mit Laserlicht 

Es gibt unterschiedliche Gebiete, auf denen der Softlaser therapeutisch eingesetzt werden kann. 
Im folgenden sind einige wichtige Möglichkeiten aufgezählt: 

  1. Man benutzt den Laserstrahl, indem man flächig Abschnitte des Körpers "bestreicht" (z.B. bei Anwendungen auf der Haut oder auf Wunden, usw.)
  2. In der LASERAKUPUNKTUR setzt man den Laser punktförmig ein und benutzt das sogenannte Meridiansystem der klassischen Akupunktur. Dadurch wird es möglich, auch sehr empfindlichen Patienten oder sogar kleinen Kindern die umfangreichen Möglichkeiten einer nebenwirkungsfreien Akupunkturbehandlung zu eröffnen, da der Einsatz von Nadeln so zu umgehen ist.
  3. In der sogenannten HYBRIDTHERAPIE wird der Laserstrahl und die Akupunktur kombiniert eingesetzt.
  4. Auch in der OHRAKUPUNKTUR kann der Laserstrahl den Einsatz von Nadeln sinnvoll unterstützen oder z.T. auch ersetzen.
  5. In der REFLEXZONENTHERAPIE ist über eine manuelle Stimulation hinaus der Einsatz des Lasers zu empfehlen.


Nebenwirkungen:
Die Lasertherapie ist praktisch nebenwirkungsfrei. Mögliche Gefahren der Lasertherapie sind bei genauer Beachtung der Regeln, sowie Sicherheitsbestimmungen völlig zu vermeiden. Die Lasertherapie an sich ist völlig schmerzfrei, da es sich "nur" um Lichtstrahlen handelt. 

Hinweis: Bei der Softlasertherapie (LLL-Therapie) handelt es sich um ein der Alternativmedizin zurechenbares komplementäres Therapieverfahren. 
Die hier getroffenen Aussagen zu Wirkung und Wirkungszusammenhängen sind in wissenschaftlichen Fachkreisen bisher nicht allgemein anerkannt.

Folgende Anwendungen sind machbar:

1. Sportmedizin

  • Verstauchungen 
  • Zerrungen
  • Nachbehandlung von Luxationen
  • Nachbehandlung von Knochenbrüchen
  • Sehnenentzündungen
  • Tennisarm
  • Hexenschuß
  • Narbenbehandlung
  • Muskelstärkung
  • Leistungssteigerung

2. Hautkrankheiten

  • Akne
  • Herpes zoster / simplex
  • Wundheilungstörungen (z.B. "offenes Bein")
  • Operationsnarben
  • Schnittverletzungen
  • Ekzeme 



3. Zahnmedizin

  • Zahnfleischentzündung
  • Wundbehandlung nach Eingriffen



4. In Kombination mit Akupunktur

  • Asthma bronchiale
  • Bronchitis (akut / chronisch)
  • Migräne
  • Trigeminusneuralgie
  • Kopfschmerzen
  • Durchblutungsstörungen
  • Hypotonie/Hypertonie
  • Heuschnupfen und Allergien
  • Ischialgie ("Hexenschuß")
  • Schmerzbehandlung
  • Erschöpfungszustände 

 

Sprechstundenbedarf

Sprechstundenbedarf ist eine Regelung der Kassärztlichen Vereinigungen der einzelnen Bundesländer mit verschiedenen Regularien in der Humanmedizin.

Als Sprechstundenbedarf gelten nur solche Mittel, die ihrer Art nach bei mehr als einem Berechtigten im Rahmen der vertragsärztlichen Behandlung angewendet werden oder die zur Notfallbehandlung im Rahmen der vertragsärztlichen Behandlung erforderlich sind. Bei anschließender Therapie bzw. geplanten Eingriffen ist nur die Einzelverordnung Seite | 4 auf den Namen des Patienten zulässig, soweit in den Anlagen nichts anderes geregelt ist. Mittel, die nur für einen Patienten bestimmt sind, stellen keinen Sprechstundenbedarf dar und sind daher mit Angabe der zuständigen Krankenkasse auf den Namen des Versicherten zu verordnen. Soweit solche Mittel für den betreffenden Patienten nicht mehr benötigt werden und in der Praxis verbleiben, sind sie dem Sprechstundenbedarf zuzuführen. Die Kosten der für einzelne Kranke bestimmten Hilfsmittel können auch über den Behandlungsausweis abgerechnet werden. Diese Kosten gehen nicht in die Gesamtvergü- tung nach § 85 SGB V ein und unterliegen auch nicht der Budgetierung nach § 84 SGB V.


Ein Typische Aufstellung der als Sprechstundenbedarf zulässigen Artikel,
ohne Anspruich auf Vollständigkeit und Gültigkeit in allen Bundesländern

  • 1. Verband- und Nahtmaterial
  • Augenklappen, -binden
  • Augenkompressen
  • Augenwatte • elastische Binden, soweit diese in der Praxis angewandt werden (auch zur Kompressionstherapie)
  • elastische Pflasterbinden
  • Endoclips • Gewebeklebstoff
  • Gipsbinden (einschl. Ergänzungsmaterial für Gipsverbände, Gehsohlen, -stollen, - bügel, Gummiabsätze)
  • Heft- und Wundpflaster (vorzugsweise Meterware)
  • Hydrokolloidverbände ohne Zusätze zur unmittelbaren Erstversorgung; nicht zur chronischen Wundversorgung von z.B. diabetischem Fuß, Dekubitus etc.; eine Weiterversorgung erfolgt ausschließlich als Verordnung auf den Namen des Versicherten.
  • Klammerpflaster
  • Kirschnerdrähte
  • Mullbinden
  • Nahtmaterial
  • Ohrenklappen/ -binden
  • Papierbinden
  • Polsterbinden / -watte
  • Schnellverbandmaterial
  • Stärkebinden
  • Synthetische Stützverbandmaterialien (bei Erwachsenen nur für Verbände mit einer Liegezeit / Anwendungszeit von mehr als vier Wochen)
  • Tamponadestreifen (auch steril und/oder imprägniert mit Arzneistoffen)
  • Tampons (keine Hygieneartikel)
  • Trikotschlauchbinden als Meterware
  • Tupfer (sterile nur in kleinen Mengen)
  • Verbandklammern
  • Verbandklebestoffe und ähnliche Fixiermittel
  • Verbandmull bzw. Mullkompressen (auch Salbenkompressen)
  • Verbandwatte
  • Wattestäbchen (unsteril)
  • Wundklammern (ohne Gerät)
  • Zellstoff (nur in Verbindung mit Verbänden)
  • Zinkleimbinden
  • 2. Mittel zur Anästhesie, auch zur akuten Schmerztherapie
  • Anästhesiepflaster, lokalanästhetische Creme und - sofern für die Anwendung der Creme Okklusivbedingungen vorgeschrieben - die zugehörigen Okklusivpflaster (nur zur Anwendung bei Kindern) und lokalanästhetische Salben, sofern die Anwendung vor dem Eingriff medizinisch erforderlich ist
  • Hyaluronidase (z.B. Hylase®), nur als Zusatz zu Lokalanästhetika in der Ophthalmologie
  • Infusionslösungen zum Volumenersatz
  • Inhalationsnarkotika
  • Medizinische Druckluft zur Verdünnung des Sauerstoff-Stickoxydul-Gemisches bei Anästhesien
  • Mittel zur Lokal- und Leitungsanästhesie (z.B. Procain und Derivate) (nicht für die Anwendung im Rahmen neuraltherapeutischer Anwendungsprinzipien)
  • Mittel zur i.v. und rektalen Narkose
  • Mittel zur Prämedikation als Narkosevorbereitung (z.B. H2-Blocker zur Injektion)
  • Sauerstoff (nicht zur Sauerstofftherapie)
  • 3. Desinfektions- und Hautreinigungsmittel, ausschließlich in flüssiger Form zur Anwendung am Patienten
  • Desinfektionsmittel für Haut, Schleimhaut und Wunden (ausgenommen Äthanol, auch nicht apothekenpflichtige Mittel)
  • Isopropylalkohol 70 % (auch sterilfiltriert)
  • Jodtinktur und ihnen ähnliche Desinfektionsmittel
  • Octenidin- und polihexanidhaltige Wundspüllösungen
  • Policresulenhaltige Antiseptika zur lokalen Behandlung bakterieller Vaginosen
  • Wasserstoffsuperoxyd 3 %
  • Wundbenzin
     Anmerkung: Soweit Desinfektionsmittel zur Reinigung oder Pflege ärztlicher Instrumente, Apparaturen und der Praxisräume sowie zur Händedesinfektion des Arztes bzw. Praxispersonals verwendet werden, gehören diese nicht zum Sprechstundenbedarf.
  • 4. Reagenzien und Schnellteste Reagenzien und Schnellteste sind Sprechstundenbedarf, soweit diese Kosten innerhalb des gültigen EBM nicht mit dem Honorar abgegolten sind. Zulässig sind Testmaterialien für den Nachweis von Eiweiß und/oder Glukose im Harn (ggf. einschl. Kontrolle auf Ascorbinsäure) sowie die Bestimmung des pHWertes im Harn. Eine Gegenrechnung der Kosten dieses Tests mit den Kosten unzulässiger Teste ist nicht möglich.
Sterillium

 Sterillium - Allgemeines

Sterilium ist ein Feindesinfektionsmittel, das der Gefahr von Infektionen mit einer Vielzahl von Krankheitskeimen vorbeugt. Es handelt sich bei Sterilium um ein Hautdesinfektionsmittel, das zur Händedesinfektion benutzt wird.

Hierbei wird deutlich unterschieden zwischen der einfachen, der so genannten hygienischen Händedesinfektion und der aufwändigeren chirurgischen Händedesinfektion, letztere wird vom Personal im Operationssaal vor jeder Operation durchgeführt.

Die hygienische Händedesinfektion schützt vor Ansteckungen in allen Bereichen der Medizin und des Gesundheitswesens, daneben auch in der Industrie und selbstverständlich auch zuhause bei der Säuglingspflege, bei der Betreuung von alten Menschen, bei allen medizinischen Vorgängen im Haushalt und in der Öffentlichkeit.

Bei beiden Arten der Händedesinfektion wird Sterillium ohne Verdünnung auf die trockenen Hände aufgetragen, eingerieben und bei der hygienischen Händedesinfektion nach einer Einwirkzeit von 30 Sekunden abgewaschen. Die chirurgische Händedesinfektion verlangt eine Einwirkzeit von 1,5 Minuten, wobei Sterilium während der Einwirkzeit kontinuierlich einzureiben ist.

Sterillium - Zusammensetzung:

Die Wirkstoffe im Sterilium sind Propan-0-ol 45,0 g sowie Propan-1-ol 30,0 g; daneben enthält Sterilium Mecetroniummetilsulfat 0,2 g. Diese Wirkstoffe sorgen für ein breites Wirkungsspektrum klinisch relevanter Krankheitserreger.

Sterillium - Wirkungsspektrum:

Das Wirkungsspektrum umfasst Bakterien, Pilze, Tuberkulose-Erreger, es ist sowohl gegen Herpes simplex-, Influenza-A, SARS- wie auch gegen Rota- und Polyomavirus wirksam. Begrenzt viruzid ist Sterilium gegenüber HBV, HIV und HCV-Viren.

Es ist sehr gut hautverträglich.

Stethoskop

Das Stethoskop – ein Evergreen in der medizinischen Diagnostik
Seit das Stethoskop im Jahre 1816 von dem Franzosen Th. H. Laennec erfunden wurde, ist der Einsatz weiterentwickelter Produkte in der medizinischen Diagnostik noch immer unverzichtbar. Bis heute ist bei der primären Herz-Kreislauf-Diagnostik das Stethoskop durch kein anderes Verfahren zu ersetzen.
Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten werden auch durch die große Zahl der Benutzergruppen deutlich: Internisten, Kardiologen, Pulmologen, Anästhesisten, Kinderärzte, Allgemein mediziner, Rettungsteams, Pflegepersonal, Medizinstudenten, Tierärzte.
Je nach Art der Untersuchung ändern sich die Anforderungen an ein Stethoskop. Während für die Blutdruckmessung nach Riva Rocci ein einfaches Stethoskop ausreichend ist, benötigen Internisten, Kardiologen, Pulmologen, ein hochwertiges Stethoskop mit einem breiten Frequenzbereich und sehr
guter Verstärkung.Bei der Auskultation werden Herz- und Lungengeräusche, Darmgeräusche, Peristaltik etc., der Blutfluss in Arterien, Stenose, sowie in der Geburtshilfe die kindlichen Herztöne und die Geräusche nach Korotkow bei der Blutdruckmessung beurteilt.
Alle heute gebräuchlichen klassischen Stethoskope funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Sie machen durch bestimmte physikalische Eigenschaften Körpergeräusche besser hörbar und bestehen aus einem Kopf oder Bruststück, einem Schlauch und einem Ohrbügel mit so genannten Oliven zum Abdichten der Gehörgänge des Untersuchers.
Die Bauart und das Material der Stethoskope bestimmen, mit welcher Intensität die Luftsäule im Schlauch durch bestimmte Körpergeräusche in Schwingung versetzt wird, und damit auch die Lautstärke, die beim Untersucher ankommt.
Die Wahlmöglichkeit für die verschiedenen Fachbereiche dokumentiert eine ungewöhnliche Vielfalt im Portfolio.

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